AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Für die Leistungspakete „Quick Starter, Professional und individuelle Leistungen„ gelten die nachfolgenden Bedingungen zwischen

Digital.Lab
Gothaer weg 6
20355 Hamburg
nachfolgend „Auftragnehmer“
und
dem Endkunden
nachfolgend „Auftraggeber“
Abschnitt I.

§ 1 Vertragszweck

  1. Der Auftragnehmer entwickelt Plugins und vertreibt Online Software Dienstleisungen zum Betrieb von Onlineshops. Der Auftraggeber beabsichtigt, die ihm vom Auftragnehmer oder Dritten aufgrund anderweitiger Vereinbarung zur Nutzung überlassene Shopsoftware des Auftrag-nehmers durch diesen einzurichten und an seine Bedürfnisse anpassen zu lassen, oder hierzu Beratungen und Entwicklungsarbeiten in Anspruch zu nehmen.
  2. Der Auftragnehmer passt in der Software die Vorlage(Template) im Rahmen eines Leistungskataloges (siehe Anlage 1) nach dem vom Auftraggeber gewählten Leistungsumfang an. Auf Wunsch des Auftraggebers wird ihn der Auftragnehmer entgeltlich in die Bedienung und Benutzung der vorhandenen / angepassten / eingerichteten Software einführen und gegebenenfalls weiterführende Beratung durchführen.

§ 2 Vertragsabschluss

  1. Indem der Auftraggeber per Internet, E-Mail, Telefon eine Bestellung an den Auftragnehmer absendet, gibt er ein Angebot i.S.d. §§ 145 ff BGB auf Abschluss eines Vertrages mit dem Auftragnehmer ab. Der Auftraggeber erhält binnen 24 Stunden eine Bestätigung des Empfangs der Bestellung des Leistungspakets per E-Mail (Bestelleingangsbestätigung). Diese Bestelleingangsbestätigung stellt keine Annahme des Angebots dar, sondern soll den Auftraggeber nur darüber informieren, dass die Bestellung beim Auftragnehmer eingegangen ist. Anschließend wird die Bestellung geprüft.
  2. Der Vertrag mit dem Auftragnehmer kommt zustande, wenn dieser das Angebot angenommen wird, indem er das vollständig ausgefüllte Bestellformular unterschrieben von Auftraggeber erhält. Dies wird dem Auftraggeber durch eine zweite E-Mail des Auftragnehmers bestätigt (Annahmebestätigung).

§ 3 Leistungsumfang

  1. Die vom Auftragnehmer im Einzelfall geschuldeten Leistungen ergeben sich aus den bei der in Auftrag gegebenen und vom Auftragnehmer per E-Mail (Annahmebestätigung) bestätigten Leistungen und den jeweiligen Leistungspaketen aus der Website entnehmend.
  2. Der Auftraggeber wird selbst für die Einstellung / live Freischaltung der Website  und für die Abrufbarkeit der Website über das Internet so wie das Listen über google, Sorge tragen. Der Auftragnehmer ist weder zur Bereitstellung von Speicherplatz für die Website (Hosting) noch zur Beschaffung einer Internet-Domain verpflichtet. Kann aber durch individuell gekaufte Leistungen und genauer Absprache dazu aufgefordert werden. Auch die Verschaffung des Zugangs zum Internet (Access-Providing) gehört nicht zu den Leistungspflichten des Auftragnehmers.

§ 4 Beratung des Auftraggebers

  1. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, den Auftraggeber sowohl über die gestalterischen Möglichkeiten als auch über die möglichen Funktionalitäten der Software Shopify, Shopware umfassend im Rahmen der vereinbarten Beratungszeit zu beraten. Bei der Beratung wird der Auftragnehmer berücksichtigen, welche Zielgruppen durch die einzurichtende Software angesprochen werden sollen und welche Ziele der Auftraggeber mit der Website insgesamt verfolgt. Über Vor- und Nachteile einzelner gestalterischer und funktionaler so wie technischer Merkmale wird der Auftragnehmer den Auftraggeber ebenso unterrichten wie über allgemeine Erkenntnisse, die der Auftragnehmer von den Gewohnheiten und Bedürfnissen von Internetnutzern sprich Usability, die Gewichtung von Texten und grafischen Elementen – hat. So wie falls bestehend die Corporate Identity.
  2. Branchenspezifische Kenntnisse sowie eine rechtliche Beratung werden von dem Auftragnehmer nicht erwartet. Der Auftragnehmer ist insbesondere nicht verpflichtet, durch Erhebungen, Untersuchungen oder andere Mittel der Marktforschung spezifische Erkenntnisse über die Gewohnheiten und das Nutzerverhalten von Personen zu gewinnen, die zu den Zielgruppen der Shops zählen.

Abschnitt II. Leistungen

Sofern der Auftragnehmer zur Erstellung einer Shop-Oberfläche in den jeweiligen Programm verpflichtet ist, gelten zusätzlich die Vorschriften dieses Abschnittes.

§ 5 Shop Design Phasen Professional Paket

  1. Die Anpassung der Onlineshops des Auftraggebers durch den Auftragnehmer erfordert eine Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien nach Maßgabe der folgenden Festlegungen.
  2. Auf der Grundlage der Vorgaben des Auftraggebers hinsichtlich des Umfangs  der Arbeit und der Funktionalität der Website, unter Berücksichtigung der Zielgruppen, die durch die Website angesprochen werden sollen, erstellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber eine Grundversion der Website so wie einen groben Logo Entwurf ausschließlich im Premium Paket den so genannten Design Entwurf aufbauend auf ein Template oder je nach Wunsch leicht abweichend. Diese muss die Struktur der Website erkennen lassen, alle wesentlichen gestalterischen Merkmale beinhalten und die notwendigen Grundfunktionalitäten aufweisen. Zu den notwendigen Grundfunktionalitäten gehören insbesondere die Funktionstüchtigkeit der Hyperlinks, die die einzelnen Websites verbindet, und die Umsetzung eines Websitelayouts.
  3. Die Einbindung von E-Mail-Formularen, Popups, Entwicklung von Popups, Werbebannern und Animationen ist vom Auftragnehmer nicht geschuldet.
  4. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, 2 Alternativvorschläge für die grafische Gestaltung des Shops im Rahmen der jeweiligen Vorgabe nach Anlage 1 zu erarbeiten. Der zweite Alternativvorschlag kann nur durch eine klare Begründung gewährleistet werden. Beispielsweise Missverständnisse.
  5. Auf der Basis der mit dem Auftraggeber abgestimmten Grundversion des Shops stellt der Auftragnehmer den Shop gestalterisch mit Hilfe der erarbeiteten Grafiken gebrauchstauglicher Form fertig.(im bestehenden Template)§ 5.2 Shop Design Phasen Quickstarter Paket
  6. Die Anpassung der Onlineshops des Auftraggebers durch den Auftragnehmer erfordert eine Zusammenarbeit zwischen beiden Parteien nach Maßgabe der folgenden Festlegungen. In der ersten Phase bekommt der Auftraggeber eine telefonische Beratung über empfohlene Funktionen, Zielausrichtung so wie die Auswahl eines Templates.
  7. Auf der Grundlage der Vorgaben des Auftraggebers hinsichtlich des Umfangs  der Arbeit und der Funktionalität der Website, unter Berücksichtigung der Zielgruppen, die durch die Website angesprochen werden sollen, erstellt der Auftragnehmer dem Auftraggeber aufbauend auf ein Template. Hier wird auf den Entwurf verzichtet. Dieses vom Kunden erkaufte Template muss die Struktur der Website erkennen lassen, alle wesentlichen gestalterischen Merkmale beinhalten und die notwendigen Grundfunktionalitäten aufweisen. Zu den notwendigen Grundfunktionalitäten gehören insbesondere die Funktionstüchtigkeit der Hyperlinks, die die einzelnen Websites verbindet, und die Umsetzung eines Websitelayouts. Je nach Wunsch des Auftraggebers kann das Template in den Funktionen variieren.
  8. Die Einbindung von E-Mail-Formularen, Popups, Entwicklung von Popups, Werbebannern und Animationen ist vom Auftragnehmer nicht geschuldet.
  9. Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Alternativvorschläge für die Template des Shops im Rahmen der jeweiligen Vorgabe nach Anlage 1 zu erarbeiten.
  10. Auf der Basis der mit dem Auftraggeber abgestimmten Grundversion des Shops stellt der Auftragnehmer in dem Shop gestalterisch ein Template mit Hilfe der erarbeiteten Grafiken gebrauchstauglicher Form fertig.(im bereits vom Auftraggeber erworbenen Template)

§ 6 Mitwirkungspflichten des Auftraggeber

  1. Der Auftraggeber stellt dem Auftragnehmer sofern er das wünscht, die in den Shop einzubindenden Inhalte zur Verfügung. Der Auftragnehmer ist zu keinem Textlichem Service verpflichtet. Für die Herstellung der Inhalte ist allein der Auftraggeber verantwortlich. Zu einer Prüfung, ob sich die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Inhalte für die mit dem Shop verfolgten Zwecke eignen, ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet. Nur bei offenkundigen Fehlern ist der Auftragnehmer verpflichtet, den Auftraggeber auf Mängel der Inhalte hinzuweisen.
  2. Zu den vom Auftraggeber bereitzustellenden Inhalten gehören insbesondere die in die Website einzubindenden Texte, Bilder bzw. gemeinsam erarbeitete Ideen und sonstigen Grafiken. Bilder und sonstige Grafiken sind dem Auftragnehmer im JPEG-Format mit einer Größe von nicht mehr als 400KB je Bild zur Verfügung zu stellen, Texte sind im Pages, Doc oder txt Format zu übermitteln. Die Logos, sofern vorhanden, sind Ausschließlich im PNG Format mit transparentem Hintergrund zu liefern.

§ 7 Abnahme und weitere Mitwirkungspflichten

  1. Sobald der Auftragnehmer eine Grundversion des Shops erstellt hat, die den vertraglichen Anforderungen (§ 3 Abs. 1 dieses Vertrages) entspricht, wird der Auftraggeber die Grundversion durch eine kurze, schriftliche Erklärung in Textform (§ 126 b BGB) z.B per E-Mail oder Mündlich am Telefon abnehmen.
  2. Sobald der Auftragnehmer den Onlineshop mit der Vorlage so weit fertiggestellt hat, der den vertraglichen Anforderungen (§ 5 Abs. 5 dieses Vertrages) entspricht, wird der Auftraggeber den fertiggestellten Shop durch Erklärung in Textform (§ 126 b BGB) abnehmen.
  3. Sofern der Auftragnehmer dem Auftraggeber Vorschläge, Entwürfe, Testversionen oder ähnliches zur Verfügung stellt, wird der Auftraggeber im Rahmen des Zumutbaren eine schnelle und sorgfältige Prüfung vornehmen. Beanstandungen und Änderungswünsche wird der Auftraggeber dem Auftraggeber jeweils unverzüglich schriftlich oder telefonisch mitteilen.

Ein Verstoß des Auftraggebers gegen seine Mitwirkungspflichten nach den §§ 6 und 7 dieses Vertrages berechtigen den Auftragnehmer zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechtes gegenüber dem Auftraggeber, und lassen den Vergütungsanspruch des Auftragnehmers unberührt (§ 9 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 8 Satz 2) .

Abschnitt III. Vergütung; Änderungswünsche

§ 8 Änderungswünsche: Der Auftragnehmer ist nicht verpflichtet, Änderungs- und Ergänzungswünschen des Auftraggebers nachzukommen, die sich auf Leistungen beziehen, die bereits abgenommen oder (bei zeitlich begrenzter Beratung) erbracht worden sind. Dies gilt auch dann, wenn zwar die Abnahmevoraussetzungen gemäß § 7 Abs. 1 bis 2 dieses Vertrages vorliegen, aber noch keine Abnahme durch den Auftraggeber erfolgt ist.

§ 9 Vergütung, Zahlung

  1. Der Auftraggeber verpflichtet sich, an den Auftragnehmer für jede im Einzelfall beauftragte und erbrachte Leistung die dazu ausgewiesene Vergütung zu zahlen.
  2. Die Vergütung ist nach Rechnungslegung grundsätzlich nach Annahmebestätigung (§ 2 Abs. II) fällig.

Teil IV. Gewährleistung und Haftung; Rückgabe oder Kündigung

§ 10 Gewährleistung und Haftung

  1. Für Mängel der Gestaltung des Layouts oder des Logos haftet der Auftragnehmer dem Auftraggeber nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen des Kaufvertragsrechts (§ 434 ff. BGB). Für die von dritten erworbenen Dienstleister Template wird nicht gehaftet.
  2. Für Inhalte, die der Auftraggeber bereitstellt, ist der Auftragnehmer nicht verantwortlich. Insbesondere ist der Auftragnehmer nicht verpflichtet, die Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße sowie Rechtschreibfehler zu überprüfen.
  3. Sollten Dritte den Auftragnehmer wegen möglicher Rechtsverstöße, die aus den Inhalten des Webshops resultieren, in Anspruch nehmen, verpflichtet sich der Auftraggeber, den Auftragnehmer von jeglicher Haftung freizustellen und ihm die Kosten zu ersetzen, die ihm wegen der möglichen Rechtsverletzung entstehen.
  4. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten (Kardinalpflichten) sowie bei Personenschäden und nach Maßgabe des Produkthaftungsgesetzes (ProdHaftG). Im Übrigen ist die vorvertragliche, vertragliche und außervertragliche Haftung des Auftragnehmers auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, wobei die Haftungsbegrenzung auch im Falle des Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen des Auftragnehmers gilt.

Teil V. Sonstiges Klärungen

§ 11 Schlussbestimmungen, Gerichtsstand, Rechtswahl

  1. Auf den vorliegenden Vertrag ist ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts anwendbar.
  2. Darüber hinaus gelten ergänzend und nachrangig zu den vorliegenden Bedingungen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der vom Kunden gewählten Software.
  3. Sämtliche Vereinbarungen, die eine Änderung, Ergänzung oder Konkretisierung dieser Vertragsbedingungen beinhalten, sowie besondere Zusicherungen und Abmachungen, bedürfen der Textform gem. § 126 b BGB.
  4. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Vertragsbedingungen unwirksam sein oder die Wirksamkeit durch einen später eintretenden Umstand verlieren, bleibt die Wirksamkeit im Übrigen unberührt. Anstelle der unwirksamen Vertragsbestimmungen tritt eine Regelung, die dem am nächsten kommt, was die Vertragsparteien gewollt hätten, sofern sie den betreffenden Punkt bedacht hätten. Entsprechendes gilt für Lücken dieses Vertrages.